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Müller, Johann Peter

FirmaJohann Peter Müller 
Branche Beitel- und Hobeleisenschmied 5 
Adresse Stachelhausen 1
Kremenholl, Remscheid, Deutschland 5
gegründet 1750  
geschlossen  
Hersteller x
Händler  
Beitel x
Bildhauerwerkzeuge  

 

1. Warenzeichen der Firma Johann Peter Müller

Warenzeichen der Firma Johann Peter Müller, Remscheid, Deutschland, #278
Die Zeichenrolle des Cronenberger Handwerksgerichts (1766-1829)

Am 30. Mai 1806 ließ sich Peter Johan Müller sein Zeichen "das Frantze Hand (auch Hang) schloss" in die Cronenberger Zeichenrolle eintragen:
Auszug aus der Cronenberger Zeichenrolle: Eintrag Peter Johann Mueller, #278 S103 1766-1829
Abb. 1 | Auszug aus der Cronenberger Zeichenrolle (1766-1829): Eintrag Peter Johann Mueller, #278 S103 1

 

Transkription des obigen Textes (Ungenauigkeiten bitte ich zu entschuldigen):
- in Bearbeitung -
1766-1829

No 278
Cronenberg am Handt Werks Gericht
den 30 May 1806
Presentirte (Joh Peter durchgestrichen) Peter Johan Müller
xxx Dekritum Poblekandum von
Handt Werks xx bey obenstehen
des Zeichen den völligen Nahmen
ab zu trocken auf Stahles sachen
halt Proklama Pregen Zu Können
Ein hier unten ab Gedrucket stehet

 

Die Zeichenrolle des Cronenberger Handwerksgerichts (1766-1829)

Am 31 Juli 1827 ließ sich Johann Peter Müller sein Zeichen, als Erbe von seinem Vater, "das Frantzen Handt Schloß mit den Buchstaben P*ML" in die Cronenberger Zeichenrolle eintragen:
Auszug aus der Cronenberger Zeichenrolle: Eintrag Johann Peter Müller, #365 S166 1766-1829
Abb. 2 | Auszug aus der Cronenberger Zeichenrolle (1766-1829): Eintrag Johann Peter Müller, #365 S166 1

 

Transkription des obigen Textes (Ungenauigkeiten bitte ich zu entschuldigen):
- in Bearbeitung -
1766-1829 166
Cronenberg am Hand werks Gericht
den 31 t July 1827
Erschienen Herren Joh. Peter Müller aus
Groß Stachel Haussen in Remscheid
Als Erbe seines Vatters den einzigen Sohn
daß Vättern liche Zeichen, das Frantzen Handt
Schloß Mit den Bohstaben P*ML wie
auch die Buchstaben allein Zu Pregen so wie
selbeges noch im xxx prottekol den
Zeichens Roll Noch vor Herxxx gegangen
Einschreibung die auf 5 April 1787
ebenfals er Neuert 31 t July 1810 Mit fur
xxx alle Neder schreybung xxx Rxxx und
neuerdings xxx xxxx abgedruckt
Auf alle Mxx xxx xxx Zu Pregen

 

Die Zeichenrolle des Remscheider Handwerksgerichts (1831-1837)

Am 17. Juni 1831 ließ sich Johann Peter Müller sein Zeichen "das Franz. Hangschloss" in die Remscheider Zeichenrolle eintragen:
Auszug aus der Remscheider Zeichenrolle: Eintrag Johann Peter Müller, #33 1831-1837
Abb. 3 | Auszug aus der Remscheider Zeichenrolle (1831-1837): Eintrag Johann Peter Müller, #33 2

 

Transkription des obigen Textes (Ungenauigkeiten bitte ich zu entschuldigen):
1831-1837 33.
Müller
Joh. Peter
in Remscheid Nach Folio 166 der alten Zeichen-Rolle
ist derselbe berechtigt, das Zeichen : das Franz.
Hangschloss auf alle Stahl- und Eisen-Waa
ren zu prägen.
Remscheid den 17. Juny 1831
die Kommission.
Carl Luckhaus xBrand SHasenclever
x von Hagen Hilgers.

 

Die Zeichenrolle des Remscheider Handwerksgerichts (1842-1847)

Am 17. Dezeber 1842 ließ sich Johann Peter Müller sich sein Zeichen "das französische Handschloß" in die Remscheider Zeichenrolle eintragen:
Auszug aus der Remscheider Zeichenrolle: Eintrag Johann Peter Müller, #34 1842-1847
Abb. 4 | Auszug aus der Remscheider Zeichenrolle (1842-1847): Eintrag Johann Peter Müller, #34  3

 

Transkription des obigen Textes (Ungenauigkeiten bitte ich zu entschuldigen):
- in Bearbeitung -
1842-1847 No. 34
Müller Joh. Peter Heute den siebenzehnten Dezember achtzehnhundert
zweu und zwanzig erschien auf dem Secretrariat
des Königl. Fabriken Gerichts zu Remscheid der
Beitelschmied Herr Johann Peter Müller in Sta-
chelhausen wohnend.
Derselbe graduzierte eine Urkunge der früher
hier bestandenen Fabrikzeichen Commission
de dato Remscheid den 17 Juni 1831 worauf
er zur Prägung des Zeichen: das fran-
zösischen Handschloß mit P*ML. auf alle
Stahl und Eisenwaaren berechtigt ist.
Zugleiche überreichte derselbe nach Wortschrift
des Art. 73 des Decrets vom 17 Dezember
1811 drei Abdrücke des besagten Zeichen zum
Zweiche der gesetzlich vorgeschriebenen Hin-
terlegung und Conservirung seines Eigen-
thums Rechtes und bat, ihm über diese Hin-
terlegung Act zu ertheilen.
Hierüber ist gegenwärtige Verhandlung auf-
genommen und nach geschlossener Verlesung
und Genehmigung unterschrieben, auf dem
Comparenten ein xxx und besie-
geltes Exemplar jener Abdrücke zugestellt
worden. Demselben wurde zugleich aufge-
geben, die nach einem Beschlusse des Fabriken-
Gerichts für die Einrichtung dieses Zeichen
und die Eintragung des Verbal Prozesses
auf 5 Sgr. festgesetzte Abgabe binnen 5
Tagen an die hiesige Communal Kasse
bei Verlust des Rechtes einzuzahlen. Johann Peter Müller
Haardt

 

Die Zeichenrolle des Remscheider Handwerksgerichts (1848-1875)

Am 6. Oktober 1848 ließ sich Johann Peter Müller sein Zeichen "das französiche Hangschloß mit P*ML" in die Remscheider Zeichenrolle eintragen:
Auszug aus der Remscheider Zeichenrolle: Eintrag Johann Peter Müller, # 28 1848-1875
Abb. 5 | Auszug aus der Remscheider Zeichenrolle (1848-1875): Eintrag Johann Peter Müller, # 28  4

 

Transkription des obigen Textes (Ungenauigkeiten bitte ich zu entschuldigen):
1848-1875 28
Johann Peter Müller Nach Position 33 der alten Zeichenrolle war
der Herr Johann Peter Müller zu Remcheid zum aus
schließlichen Gebrauche des Zeichens : das französiche
Hangschloß mit P*ML" auf alle Stahl und Eisenwaa
ren, berechtigt.
Nachdem derselbe dieses Recht nach Vorschrift des Art. 17
der Allerhöchsten Verordnung vom 18 August 1847 inner-
halb der darin bestimmten dreimonatlichen Präclu
sivfrist bei hiesiger Stelle gehörig angemeldet hat, und die
Beweismittel beigefügt hat,
Nachdem diese Anmeldung während zweier Mona
te nach Ablauf obiger Präclusivfrist laut meiner durch
sämmtliche Amtsblätter von Westfalen und der Rheinpro-
vinz publicirten Bekanntmachung vom 18 Februar 1848
offen gelegt worden ist.
Nachdem hierauf keinerlei Einsprüche vorgebracht
sind,
beschließt:
das Königl. Gewerbe-Gericht, trägt dieses Zei-
chen wie hierdurch geschieht, in die nach Vorschrift der
bezogenen Verordnung vom 18 August 1847 ange-
legte Zeichenrolle, und mit der darin vorgeschriebe-
nen rechtlichen Wirkung ein, und verordnet, daß dem
Eigenthümer ein beglaubigter Auszug zugefertigt
werde. Remscheid den 6. October 1848
Königl. Gewerbe-Gericht JScharff Haardt an unteren Rand: Ausfertig. vertheilt 20/12 51

 

2. Warenzeichen der Firma Johann Peter Müller

Warenzeichen der Firma Johann Peter Müller, Remscheid, Deutschland,  #34 1831-1837
Die Zeichenrolle des Remscheider Handwerksgerichts (1831-1837)

Am 17. Juni 1831 ließ sich Johann Peter Müller sein Zeichen, die Buchstaben "P*ML" in die Remscheider Zeichenrolle eintragen:
Auszug aus der Remscheider Zeichenrolle: Eintrag Johann Peter Müller, #34 1831-1837
Abb. 6 | Auszug aus der Remscheider Zeichenrolle: Eintrag Johann Peter Müller, #34 1831-1837 2

 

Transkription des obigen Textes (Ungenauigkeiten bitte ich zu entschuldigen):
1831-1837 34. Müller
Joh. Peter
in
Remscheid Nach Folio 166 der alten Zeichen-Rolle
ist derselbe berechtigt, das Zeichen: P*ML
auf alle Stahl und Eisenwaaren zu prägen.
Remscheid den 17. Juny 1831.
die Kommission.
Carl Luckhaus SHasenclever
F. Scharff Ferd. von Hagen.
Hilgers

 

Die Zeichenrolle des Remscheider Handwerksgerichts (1842-1847)

Am 17. Dezember 1842 ließ sich Johann Peter Müller sein Zeichen, die Buchstaben "P*ML, in die Remscheider Zeichenrolle eintragen:
Auszug aus der Remscheider Zeichenrolle: Eintrag Johann Peter Müller, #35 1842-1847
Abb. 1 | Auszug aus der Remscheider Zeichenrolle (1842-1847): Eintrag Johann Peter Müller, #35 3

 

Transkription des obigen Textes (Ungenauigkeiten bitte ich zu entschuldigen):
- in Bearbeitung -
1842-1847 No 35
Müller Joh. Peter Heute den siebenzehnten Dezember achtzehn-
hundert zwei und vieruig erschien auf dem Se-
cretrariat des Königl Fabrikengergerichts zu Rem-
scheid der Beitelschmied Herr Johann Peter
Müller in Stachelhausen wohnend.
Derselbe graduzierte eine Urkunde der früher
schon bestandenen Fabrikzeichen Commission
de dato Remscheid den 17 Juni 1831 worauf
er zur Prägung des Zeichens P*ML auf
alle Stahl und Eisenwaaren berechtigt ist.
Zugleich überreichte derselbe nach Wortschrift
des Art 73 des Decrets vom 17 Dezember
1811 drei Abdrücke des besagten Zeichens zum
Zwecke der gesetzlich vorgeschriebenen Hin-
terlegung desselben und Conservierung seines
Eigenthums Rechtes, und bat ihm über diese
Hinterlegung Act zu ertheilen.
Hierüber ist gegenwärtige Verhandlung
aufgenommen und nach geschlossener Ver-
lesung und Genehmigung unterschrieben,
auf dem Conparenten ein xxx und
besiegeltes Exemplar jener Abdrücke zuge-
stellt worden. Demselben wurde zugleich
aufgegeben, die auf seinem Beschluss
des Fabrikengerichts für die Einrichtung
dieses Zeichens und die Eintragung des
Verbal Prozesses auf 5 Sgr. Festgesetzte
Abgabe binnen 3 Tagen an die hiesige
Communalkasse bei Verlust des Rechts
einzuzahlen. Johann Peter Müller
Haardt

 

 

1 Mit freundlicher Genehmigung des Historischen Zentrums der Stadt Remscheid - Findmittel AXB 1b
2 Mit freundlicher Genehmigung des Historischen Zentrums der Stadt Remscheid - Findmittel AXB-20
3 Mit freundlicher Genehmigung des Historischen Zentrums der Stadt Remscheid - Findmittel AXB-20a
4 Mit freundlicher Genehmigung des Historischen Zentrums der Stadt Remscheid - Findmittel AXB-20b
5 Adressbuch Rheinland-Westphalen - 1834

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