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Böntgen, Gustav Wwe.

Firma Wwe. Gustav Böntgen
Branche Eisengießerei 1
Schleiferei 13
Rasiermesserschleifer 13
Fabrikanten für Schreiner-, Zimmermanns-, Böttcher-, Gerber-, Gärtner- u. Werkzeuge 15
Adresse Kohlfurth (1879)
Solingen-Ohligs 1
Unterkohlfurtf 53 13
gegründet Der Böntgenhammer auch Meisterhammer genannt wurde vor 1824 errichtet.6 
geschlossen 1966: Joh. Abr. Böntgen  7
Hersteller  
Händler  
Beitel  
Bildhauerwerkzeuge  
Weitere Infos Joh. Abr. Böntgen, Maschinenmesserfabrik, Gelpe 5, Wuppertal-Hahnerberg 4
* 1785 - †? (Vater von Carl Gustav Böntgen) 8
Carl Gustav Böntgen *1822 (Dorp) †? (Vater: Joh. Abr. Böntgen) 8
G. Böntgen,  Grobschmied, Unterkohlfurth 42, Kronenberg 9
Emil Böntgen, Schleifer, Unterkohlfurth 53 13
Quellen 1 Telefon-Adressbuch für das Deutsche Reich 1907
2 Waarenzeichenblatt - Herausgegeben vom Kaiserlichen Patentamt, 1896 Heft 7
3 Warenzeichenblatt - Herausgegeben vom Kaiserlichen Patentamt, 1906 Heft 5
4 Die Deutsche Werkzeugindustrie - 1940
5 Hämmer- und Kottenforschung - von Gerstau bis Haddenbach mit Gelpetal und Ibach - Band 3, Günther Schmidt
6 Hämmer- und Schleifkotten im Gelpetal, Egon Viehbahn [B159]
7 Gemeinsames Registerportal der Länder
8 Bergischer Datenpool 36 - Schwabe-Böntgen
9 Gewerbetreibende der Bürgermeisterei Kronenberg 1893
10 Cronenberger Zeichenrolle von 1766
11 Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Düsseldorf - Jahrgang 1882, Seite 1645
12 Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Düsseldorf - Jahrgang 1882, Seite 1332
13 Adress-Buch der Stadt Cronenberg - 1904-5, Verlag: Buchdruckerei J.H. Born, Elberfeld
14 Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Düsseldorf - Jahrgang 1906, Seite 1943
15 Adressverzeichniss Kronenberg - 1879
16 Warenzeichenblatt - Herausgegeben vom Kaiserlichen Patentamt - 1911, Heft 1
Kataloge  

 

Warenzeichen Bemerkung
"Anker"
in der Zeichenrollen von 1766:
1783: Engelbert Böntgen (nach Tod an Schwager Engel Schaffert) 10
Warenzeichen der Firma Böntgen & Cie, Jammerthal, Deutschland, #17490 
"Nr. 17490. B. 2414. Böntgen & Cie., Jammerthal (Solingen).
Anmeldung vom 10.2.(18)96.
Eintragung am 24.6.(18)96.
Geschäfstbetrieb: Herstellung, Einkauf und Vertrieb nachbenannter Waaren.
Waarenverzeichniß: Tischmesser und Gabeln, Brod-, Küchen- und Schlachtmesser, Rasirmesser, Taschen- und Federmesser, sämmtliche Sorten Scheeren, chirurgische Zangen, Messer, Scheeren u. Pincetten, sowie Werkzeuge für Schmiede, Schlosser, Bohrer, Zimmerleute, Schreiner. 2

 

"9b 17490 (B. 2414) Wzbl. 1896 S. 785 (Inhaber: Böntgen & Cie, Jammerthal.)
Gelöscht am 30.4.1906.." 3

 

 
Warenzeichen der Firma Joh. Abr. Böntgen, Hahnerberg-Gelpe, Cronenberg, Deutschland, #138417
Joh. Abr. Böntgen (Hand mit Kugel) 4
"9b.  138417.  B. 20785.
24/6 1910. Joh. Abr. Böntgen, Hahnerberg-Gelpe.
29/12 1910.
Geschäftsbetrieb: Hobel-Maschinenmesser, Sägen- und Werkzeug-Fabrik.
Waren: Sägen und zwar: Kreissägen, Bandsägen, Gattersägen, Mühlsägen, Bauchsägen, Schrotsägen, Bügelsägen, Schittersägen, Spannsägen, Handsägen, Rücksägen. Messer und zwar: Maschinenmesser, Hobelmesser, Fassonmesser, Schlitzmesser, Farbmesser, Fingermesser, Fräser, Häckselmesser, Heumesser, Mähmesser, Rübenmesser, Papiermesser, Gummimesser, Tellermesser, Stanzmesser, Kittmesser, Ziehmesser, Hackmesser, Tabakmesser, Zuckermesser. Werkzeuge und zwar: Äxte, Beile, Beitel, Blechscheren, Bohrer, Bolzenschneider, Feilen, Raspen, Grasscheren, Hämmer, Kellen, Schneidkluppen, Klebschrauben, Handschrauben, Lineale, Hobeleisen, Winkeleisen, Schraubstöcke, Schaufeln, Zirkel.
[11. 28]" 16

 


 

Auszug aus "Hämmer- und Kottenforschung- von Gerstau bis Haddenbach mit Gelpetal und Ibach - Band 3, Günther Schmidt

"Bereits 1866 übernahm Johann Abraham Böntgen diesen Stahlreckhammer, der dann bis 1966 in der Hand der Familie Böntgen verblieb. Diverse Umbauarbeiten ließen in den Nachkriegsjahren den Hammer eher als Fabrik erscheinen, denn Sheddächer und Fabrikhallen gesellten sich hinzu. Dampfmaschinen und später Elektromotoren ließen diesen Hammer stets auf dem neuesten Stand der Technik erscheinen. Sie lösten die Wasserkraft ab. 1966 wurden der Hammer und die Fabrik stillgelegt. Obwohl die Familie Böntgen den Hammer schon über 100 Jahre innehatte, blieb die Bezeichnung Meistershammer bestehen, weil sie wie am Friedrichshammer, Büngershammer, Käshammer und Mühlenberg Flurbezeichnung wurde." 5

1977 wurden die Gebäude abgebrochen 6

 Meistershammer oder Böntgenshammer, Gelpetal, ca. 1904

 Abb. 1: Wohnhaus der Hammerschmiede Meister und später Böntgen, Gelpetal Nr. 40, 6 ca. 1904

 

Besitzer des Meisters- oder Böntgenshammers

- 1607 - 1623:  erbaut (Hammerschmied Henßs im Daal - Sichelschmied = geschmiedete Sicheln)

- 1800: Erbengemeinschaft Schliepers

- 1824: Hammerschmied Johann Abraham Meister

- 1866: Johann Abraham Böntgen

 


Auszug aus dem Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Düsseldorf - Jahrgang 1882
"4206. 3156. Auf Anstehen der Frau Amalie geb. Hindrichs, Wittwe von Richard Rottsieper, Rentnerinm auf dem Heid bei Ronsdorf wohnend, sollen gegen die Wittwe des zu Kohlfurth, Bürgermeisterei Kronenberg, verlebten Grobschmiedes Gustav Böntgen, Amalie geb. Freund, ohne Geschäft, zu besagtem Kohlfurth wohnend, sowie gegen die Erben desselben, nämlich:
a. den zu besagtem Kohlfurth wohnenden Grobschmied Gustav Böntgen,
b. die zu Platzhof bei Solingen wohnenden Eheleute Schlosser Carl Flocke und Ida geb. Böntgen, ohne besonderes Geschäft,
c. die zu Kattenbergerstraße bei Solingen wohnenden Eheleute Fabrikarbeiter Friedrich Römer und Hulda geb. Böntgen, ohne besonderes Geschäft,
d. die zu besagtem Kohlfurth wohnenden Eheleute Schuster Robert Hahn und Auguste geb. Böntgen, ohne besonderes Geschäft, die gegnen dieselben durch Verfügung vom 30. Juni 1882 in gerichtlichen Beschlag genommenen und hiernach beschriebenen Immobilien am Mittwoch, den 20. December 1882, Nachmittags 3 Uhr, im Wirthschaftslokale bei Carl Rehl, Hotel zur Post in Kronenberg, in der öffenlichen Sitzung des Königlichen Amtsgerichts des Bezirks Elberfeld , für das darauf abgegebene Gesamm-Erstgebot von 500 Mark zum Verkaufe ausgesetzt und dem Meistbietenden definitiv zugeschlagen werden.
Die zu subhastirenden Liegenschaften sind folgende:
1. Ein zu Unter.Kohlfurth, Gemeinde Kronenberg, Kreis Mettmann, mit einer Parzelle aber in der Gemeinde Dorp, Kreis Solingen gelegenes Ackergütchen mit folgenden einzelnen Bestandtheilen:
..." 11

 

Auszug aus dem Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Düsseldorf - Jahrgang 1882, Seite 1332: "...

Die in Fachwerk erbaute einstöckige Schmiede ist mit Pfannen gedeckt, zeigt östlich eine Thür, ein kleines Fenster und eine verschließbare Oeffnung, westlich eins, nördlich 4 und südlich 5 Fenster, an der südlichen Seite befindet sich ein ummauerter Kohlenraum.
Die Liegenschaften werden angeblich von den Subhastaten Wittwe Gustav Böntgen und Gustav Böntgen allein bewohnt resp. benutzt.
... " 12

 

Auszug aus dem Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Düsseldorf - Jahrgang 1906, Seite 1943: "...

12796 14665 . In das Vereinsregister ist eingetragen: Verein der Wasserkraftbesitzer des Morsbachtales und seiner Zuflüsse in Remscheid.
...
Der Vorstand besteht aus folgenden Personen:
1. Rudolf Wilms, Schleifereibesitzer zu Ibachermühle bei Remscheid, als erster Vorsitzender,
2. Hermann Kuhler, Ambosfabrikant zu Haddenbach bei Remscheid, als zweiter Vorsitzender,
3. R.A. Herbertz, Hammerwerksbesitzer zu Hasten bei Remscheid, als Kassierer,
4. Karl Krämer, Hammerwerksbesitzer zu Haddenbach bei Remscheid, als erster Schriftführer,
5. Hermann Kleuter, Hammerwerksbesitzer zu Hanerberg, als zweiter Schriftführer,
6. Peter Friedrich Böntgen, Hammerwerksbesitzer zu Gelpe bei Hahnerberg, Beisitzer,
7. Wieg. Biedebach, Schleifereibesitzer zu Sudberg bei Cronenberg, Beisitzer,
8. Fritz Ibach, Fabrikbesitzer zu Hasten, Beisitzer,
9. Heinrich Kißling, Fabrikbesitzer zu Haddenbach, Beisitzer,
10. Karl Stursberg, Hammerwerksbesitzer zu Stursberg bei Lüttringhausen, Beisitzer,
11. Eduard Heidmann, Schleifereibesitzer zu Sirachskotten bei Lüttringhausen, Beisitzer.
Remscheid, den 8. Oktober 1906 B.R. 24.
Königliches Amtsgericht
... " 14


 

 

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