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Daum, Engel

Firma Engel Daum
Branche Beitelschmied
Adresse Amt Elberfeld (Cronenberg), Deutschland 1
gegründet Nachweis um 1750
geschlossen  
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Beitel x
Bildhauerwerkzeuge  
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"Die ersten Sudberger Schulen (1723 bis 1822)

Die erste Sudberger Schule auf dem Heidt ging schon 1723 wieder ein, viel­leicht war der Raum zu klein geworden. Aber sofort fanden sich schul­freudige Eltern, u. a. der Schmiedemeister Engel Daum, die ein neues Gebäude unentgeltlich zur Verfügung stellten. Darüber sagt uns das Kirchen­protokoll vom 17. Okt. 1723: „Wilhelm Dreng und Engel Daum aufm Sudberg zeigen an, daß sie auf dem Schmalensudberg eine Schule gestiftet: weil dem Heider Quartier vorlängst vom Cons. wegen weiter Entlegenheit vom Dorf eine Schule vergönnet und weil selbige aufm Heid abgängig worden, hatten sie den Joh. Friedr. Marcus zum Schulmeister aufm Sudberg angenommen, begehren, daß derselbe vom Cons. confirmiret werde, und weil Cons. gegen diese Person, Lehr und Leben nichts zu erinnern, wird demselben dieses Schulhalten zugelassen.'' Der Hof „Schmalensudberg", der noch bis 1852 in den Protokollen des ev. Consistoriums erwähnt wird, lag nicht, wie viele Sudberger glauben mögen, am Heidt, (die Familie Schmahl stammt übrigens vom Berg) sondern zog sich an der heutigen Sudberger Straße in „schmaler Siedlungsform entlang und hatte seinen Mittelpunkt an der jetzigen Fabrik Hösterey. Das beweist schon eine Eintragung im ref. Kirchenprotokoll von1613, in dem „Schmalensudberg und Schöppenberg ’ als ein Hof genannt wird. Der Name „Heid" dagegen erscheint besonders, so daß eine Duplizität ausgeschlossen ist. Da außerdem 1765 eine Nebenschule „am Hackland" Erwähnung findet, die aber nur kurze Zeit bestanden hat, kann man sich schwerlich denken, daß 2 Schulen so dicht zusammen gewesen sind. Demnach hat also die Sudberger Schule, wie wir später noch näher ausführen werden, bis 1903 im gleichen Hof gestanden." 2

Aus der Menge der Cronenberger Sensenschmiede des 16.und 17. Jahrhunderts ragen der Zahl nach die Biertz, Caspers, Daum, Friedrichs, Frohn, Goerdts, Hahn, Hammes, Hartkopf, Müschen­ born, Paß, Putsch, Rauhaus, Rodt und Tilmans hervor. Ihnen ge­ hörte auch die Mehrzahl der letzten Getreuen an, die um 1792 noch das Sensenhandwerk übten.

Samuel Friedrichs, gewesenerVogt Gottfried Caspers, Ratmann Johann Roth, Ratmann
Friedrich Hammes, Ratmann Engel Daum

Abraham Daum Peter Friedrichs Abraham Hartkop Peter Hartkop Johann Daum

Abraham Friedrichs
Johann Engelbert Friedrichs Johannes Friedrichs
Arnold Rauhaus
Caspar Hahn
Engelbert Daum
Johann Daum
Johann Caspers
Engel Frohn
Peter Friedrichs im Dahl. 3


"Kaufleute der Sensenzunft.

Bem. C — Cronenberg, L = Lüttringhausen, R = Remscheid, S = Solingen.
Die in Klammern bezeichneten Länder waren den Betreffenden zur Ausfuhr angewiesen.

- Arnt auf dem Westen (Holland)...1600  1603  1604 L - Arndts Peter auf dem Westen...1639 L - Arnt im Heysiepen1...1601 L -
- Arndts Johannes auf dem Westen...1661 L
- Arns Anton, Haddenbach...1700 R
- Berger Peter Bremen...1724 R      „ Engelbert,PetersSohn,Büchel....
- Bertram am Strauch...1601
- Bertram Clemens, Gerstau... 1664 R
- Besserer Arnold, Dohr... 1779 C
- Blankertz Albert im Dahl... 1779 C - Bommertz Johann (Brabant)... 1623 B
- Bünger Herbert... 1726 C
- Caspar Hans Peter, Gördts Sohn... 1739 C
- Conradt zum Holz...1601 R
- Contzgen Werfken (?)...1601
- Daemgem (Adam) zur Straßen...1601 C
- Daum Engel, Peters Sohn, Dohr...1695 C    
      „ Peter, „ „ „ ...1695 C
- Dinger Wilhelm...1697 S
- Eschbach, Peter, Schwiegersohn des Sensenkauf­manns Johann Klein zu Schwabhausen bei Cronenberg (Dänemark)... 1603 ... 1604 S" 1
Quellen 1 Aus der Geschichte der Remscheider und Bergischen Werkzeug- und Eisenindustrie- Band 1 [B117]
2 250-Jahre Schulgemeinde Sudberg- 1953
3 Aus der Geschichte der Remscheider und Bergischen Werkzeug- und Eisenindustrie Band 2 [B116]

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