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Stockder, Eduard

FirmaEduard Stockder (Stockter)
Branche Beitelschmied 1
Adresse Remscheid, Deutschland 
gegründet  
geschlossen  
Hersteller x
Händler  
Beitel x
Bildhauerwerkzeuge  
Quelle 1 Mit freundlicher Genehmigung des Historischen Zentrums der Stadt Remscheid - Findmittel AXB 20a 

 

Warenzeichen der Firma Eduard Stockder

Warenzeichen der Firma Eduard Stockter, Remscheid, Deutschland #156
Die Zeichenrolle des Remscheider Handwerksgerichts (1842-1847)

Am 13. Februar 1843 ließ sich Eduard Stockder das Zeichen die "doppelten Fische" in die Remscheider Zeichenrolle eintragen:
Auszug aus der Remscheider Zeichenrolle: Anmeldung Eduard Stockter #156 1842-1847
Abb.1 | Auszug aus der Remscheider Zeichenrolle (1842-1847) Nr. 156: Anmeldung von Eduard Stockter am 13. Februar 1843 1

 

Transkription des obigen Textes (Ungenauigkeiten bitte ich zu entschuldigen):
No. 156
Heute den dreizehnten Februar
Achtzehnhundert drei und vierzig erschien auf dem
Secretariat des Königlichen Fabriken-Gerichts zu
Remscheid der Beitelschmied Eduard Stockder zu Reins-
hagen, Namens seiner Mutter Wittwe Friedrich Wilhelm Stock-
der und der Erben Ferdinand Stockder daselbst
Derselbe graduzirte eine Urkunde der früher hier be-
standenen Fabrik-Zeichen Kommission de dato
Remscheid den 21. November 1831 worauf die Gebrü-
der Stockder zur Prägung des Zeichens die doppel-
ten Fische auf Zimmermanns - Schreiner - Drechsler- Bild-
hauer - Gold und Silberschmidts Geräthschaften
berechtigt ist sind, wobei erklärt wurde, daß F Texteinfügung an dieser Stelle vom linken Rand:
F
man sich dieses Zeichens
auch auf silber andern
Stahl und Eisenwaaren
bediene.-
genehmigt
Stockter
Haardt Zugleich überreichte derselbe nach Wortschrift des Art 73
des Decrets vom 17 December 1811 drei Abdrücke des besagten
Zeichens zum Zwecke der gesetzlich vorgeschriebenen
Hinterlegung desselben und Conservirung der
Eigenthums Rechtes und bat ihm über diese Hinterle-
gung Act zu ertheilen.
Hierüber ist gegenwärtige Verhandlung aufgenom
men und nach Vorlesung und Genehmigung unterschrie
ben, auf dem Comparenten ein paraphirtes und besie
geltes Exemplar jener Abdrücke zugestellt worden.
Demselben wurde zugleich aufgegeben die nach einem
Beschluße des Fabrikanten-Gerichts für die Einreichung die
ses Zeichen und die Eintragung des Verbal-Prozesses
auf 5 Sgroschen bestimmte Abgabe binnen 3 Tagen an
die hiesige Kommunal-Kasse bei Verlust des Rechtes 
einzuzahlen. Eduard Stockter
Haardt

 

Warenzeichen der Firma Eduard Stockder

Warenzeichen der Firma Eduard Stockder, Remscheid, Deutschland, #157-2 1842-1847
Die Zeichenrolle des Remscheider Handwerksgerichts (1842-1847)

Am 13. Februar 1843 ließ Eduard Stockter im Auftrag seiner Mutter und den Erben Ferdinand Stockder das Zeichen der "einfach Fisch" eintragen 
z stockter eduard 157 1842 1847
Abb.1 | Auszug aus der Remscheider Zeichenrolle (1842-1847) Nr. 157: Anmeldung von Eduard Stockter am 13. Februar 1843  1

 

Transkription des obigen Textes (Ungenauigkeiten bitte ich zu entschuldigen):

No. 157
Heute den dreizehnten Februar
Achtzehnhundert drei und vierzig erschien auf dem
Secretariat des Königlichen Fabriken-Gerichts zu
Remscheid der Beitelschmied Eduard Stockder zu Reins-
hagen, Namens seiner Mutter Wittwe Friedrich Wilhelm Stock-
der und der Erben Ferdinand Stockder daselbst.
Derselbe graduzirte eine Urkunde der früher hier be-
standenen Fabrik-Zeichen Kommission de dato
Remscheid den 21. November 1831 worauf die Gebrü-
der Stockder zur Prägung des Zeichens der einfache
Fisch auf Zimmermanns - Schreiner - Drechsler- Bildhauer-
auf Gold und Silberschmidts Geräthschaften
berechtigt ist sind, wobei erklärt wurde, daß man F

Texteinfügung an dieser Stelle vom linken Rand:
F
sich dieses Zeichens
auch auf silber andern
Stahl und Eisenwaaren
bediene.-
genehmigt
Stockter
Haardt

Zugleich überreichte derselbe nach Wortschrift des Art 73
des Decrets vom 17 December 1811 drei Abdrücke des besag
ten Zeichens zum Zwecke der gesetzlich vorgeschriebenen
Hinterlegung desselben und Conservirung der
Eigenthums Rechtes und bat ihm über diese Hinterle-
gung Act zu ertheilen.
Hierüber ist gegenwärtige Verhandlung aufgenom
men und nach Vorlesung und Genehmigung unter
schrieben, auf dem Comparenten ein paraphirtes und 
besiegeltes Exemplar jener Abdrücke zugestellt worden.
Demselben wurde zugleich aufgegeben die nach einem
Beschluße des Fabrikanten-Gerichts für die Einreichung 
dieses Zeichen und die Eintragung des Verbal-Pro
zesses auf 5 Sgroschen bestimmte Abgabe binnen 3 
Tagen an die hiesige Kommunal-Kasse bei Verlust des 
Rechtes einzuzahlen.

Eduard Stockter
Haardt



 

Warenzeichen der Firma Eduard Stockder

Warenzeichen der Firma Eduard Stockder, Remscheid, Deutschland, #158-2 1842-1847 Warenzeichen der Firma Eduard Stockder, Remscheid, Deutschland, #158-1 1842-1847
Die Zeichenrolle des Remscheider Handwerksgerichts (1842-1847)

Am 13. Februar 1843 ließ Eduard Stockter im Auftrag seiner Mutter und den Erben Ferdinand Stockder das Zeichen der Gebrüder Stockder eintragen:
Auszug aus dem Remscheider Zeichenregister: Eduard Stockder #158  1842-1847
Abb.1 | Auszug aus der Remscheider Zeichenrolle (1842-1847) Nr. 158: Anmeldung von Eduard Stockter am 13. Februar 1843 1

 

Transkription des obigen Textes (Ungenauigkeiten bitte ich zu entschuldigen):

No. 158
Heute den dreizehnten Februar
Achtzehnhundert drei und vierzig erschien auf dem
Secretariat des Königlichen Fabriken-Gerichts zu
Remscheid der Beitelschmied Eduard Stockder in Reins-
hagen, Namens seiner Mutter Wittwe Friedrich Wilhelm 
Stockder und der Erben Ferdinand Stockder daselbst.
Derselbe graduzirte eine Urkunde der früher hier be-
standenen Fabrik-Zeichen Kommission de dato
Remscheid den 21. November 1831 worauf die Gebrü-
der Stockder zur Prägung des Zeichens I.P.S.
auf Zimmermanns - Schreiner - Drechsler- Bildhauer-
auf Gold und Silberschmidts Geräthschaften
berechtigt ist sind, wobei erklärt wurde, daß F

Texteinfügung an dieser Stelle vom linken Rand:
F
man sich dieses Zeichens
auch auf allen an
dern Stahl und Eisen-
waaren bediene.
-
genehmigt
Stockter
Haardt

Zugleich überreichte derselbe nach Wortschrift des Art 73
des Decrets vom 17 December 1811 drei Abdrücke des besagten 
Zeichens zum Zwecke der gesetzlich vorgeschriebenen
Hinterlegung desselben und Conservirung des
Eigenthums Rechtes und bat ihm über diese Hinterle-
gung Act zu ertheilen.
Hierüber ist gegenwärtige Verhandlung aufgenom
men und nach Vorlesung und Genehmigung unterschrie
ben, auf dem Comparenten ein paraphirtes und besie
geltes Exemplar jener Abdrücke zugestellt worden.
Demselben wurde zugleich aufgegeben die nach einem
Beschluße des Fabrikanten-Gerichts für die Einreichung die
ses Zeichens und die Eintragung des Verbal-Prozesses 
auf 5 Sgroschen bestimmte Abgabe binnen 3 Tagen an 
die hiesige Kommunal-Kasse bei Verlust des Rechtes 
einzuzahlen.

Eduard Stockter
Haardt



 

Warenzeichen der Firma Eduard Stockder

Warenzeichen der Firma Eduard Stockder, Remscheid, Deutschland, #159 1842-1847
Die Zeichenrolle des Remscheider Handwerksgerichts (1842-1847)

Auszug aus der Remscheider Zeichenrolle (1842-1847) Nr. 159: Anmeldung von Eduard Stockter am 13. Februar 1843
Auszug aus dem Remscheider Zeichenregister: Eduard Stockder #159 1842-1847
Abb.1 | Auszug aus der Remscheider Zeichenrolle (1842-1847) Nr. 159: Anmeldung von Eduard Stockter am 13. Februar 1843 1

 

Transkription des obigen Textes (Ungenauigkeiten bitte ich zu entschuldigen):

No. 159
Heute den dreizehnten Februar
Achtzehnhundert drei und vierzig erschien auf dem
Secretariat des Königlichen Fabriken-Gerichts zu
Remscheid der Beitelschmied Eduard Stockder in Reins-
hagen, Namens seiner Mutter Wittwe Friedrich Wilhelm Stock-
der und der Erben Ferdinand Stockder daselbst.
Derselbe graduzirte eine Urkunde der früher hier be-
standenen Fabrik-Zeichen Kommission de dato
Remscheid den 21. November 1831 worauf die Gebrü-
der Stockder zur Prägung des Zeichens die Schlange
auf alle Stahl und Eisenwaaren
berechtigt ist sind, wobei erklärt wurde, daß F
Zugleich überreichte derselbe nach Wortschrift des Art 73
des Decrets vom 17 December 1811 drei Abdrücke des besag-
ten Zeichens zum Zwecke der gesetzlich vorgeschriebenen
Hinterlegung desselben und Conservirung des
Eigenthums Rechtes und bat ihm über diese Hinterle-
gung Act zu ertheilen.
Hierüber ist gegenwärtige Verhandlung aufgenom
men und nach Vorlesung und Genehmigung unter
schrieben, auf dem Comparenten ein paraphirtes und
besiegeltes Exemplar jener Abdrücke zugestellt worden.
Demselben wurde zugleich aufgegeben die nach einem
Beschluße des Fabrikanten-Gerichts für die Einreichung
dieses Zeichens und die Eintragung des Verbal-Pro
zesses auf 5 Sgroschen bestimmte Abgabe binnen 3
Tagen an die hiesige Kommunal-Kasse bei Verlust des
Rechtes einzuzahlen.

Eduard Stockter
Haardt

Am linken Rand:
F
man sich
Löschung von sieben
Worten genehmigt
Stockter
Haardt



 

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